Aktualisierung 23.04.2021

  • Informationen zum Schulbetrieb vor dem Hintergrund der Änderung des Infektionsschutzgesetzes
  • Das Vierte Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von
  • nationaler Tragweite tritt am 23. April 2021 in Kraft. Vor diesem Hintergrund ergeben sich
  • Auswirkungen auf den Schulbetrieb.
  • Vorab: Die Auswirkungen auf den Schulbetrieb in den betroffenen Landkreisen und
  • kreisfreien Städten werden ab Montag, 26. April 2021, wirksam!
  • Folgendes ist nunmehr durch Bundesgesetz geregelt:
  • • Bei einer 7-Tage-Inzidenz unterhalb des Schwellenwerts 100 ist die Durchführung
  • von Präsenzunterricht bei Einhaltung angemessener Schutz- und
  • Hygienekonzepte – hier der Rahmenplan-HIA-Schule – möglich. Des Weiteren sind
  • alle Lehrkräfte sowie die Schülerinnen und Schüler zwei Mal in der Woche auf
  • eine Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus zu testen. Darüber hinaus gelten die
  • Festlungen aus der 11. SARS-CoV-2-EindV zu den verpflichtenden Tests auf das
  • Vorliegen einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus.
  • Überschreitet in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt an drei aufeinander
  • folgenden Kalendertagen die 7-Tage-Inzidenz den Schwellenwert von 100, so ist
  • die Durchführung von Präsenzunterricht ab dem übernächsten Tag für
  • allgemeinbildende und berufsbildende Schulen nur in Form von Wechselunterricht
  • zulässig. Wechselunterricht bedeutet, dass eine Klasse bzw. Lerngruppe/Kohorte in
  • zwei Halbgruppen aufgeteilt wird, die jeweils im täglichen oder wöchentlichen
  • Wechsel in der Schule unterrichtet werden. Die zuhause befindliche Halbgruppe
  • wird mit Aufgaben im angemessenen Umfang versorgt, aber nicht im
  • Distanzunterricht unterrichtet.
  • Überschreitet in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt an drei aufeinander
  • folgenden Kalendertagen die 7-Tage-Inzidenz den Schwellenwert von 165, so ist
  • ab dem übernächsten Tag für allgemeinbildende und berufsbildende Schulen die
  • Durchführung von Präsenzunterricht untersagt.
  • • Abschlussklassen und Förderschulen können durch die nach Landesrecht
  • zuständige Behörde von der Untersagung ausgenommen werden.
  • Abschlussklassen sind die bisher benannten Schuljahrgänge (an den Sekundar und
  • Gemeinschaftsschulen die Klassen 9 und 10 und an den Gymnasien die
  • Jahrgansstufen 11, 12, 13) der weiterführenden Schulen.
  • • Abschlussprüfungen sollen wie bereits geplant durchgeführt werden.
  • • Die nach Landesrecht zuständigen Stellen können nach von ihnen festgelegten
  • Kriterien eine Notbetreuung einrichten.
  • Das Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration als die nach Landesrecht für die
  • Umsetzung des Infektionsschutzgesetzes zuständige Behörde macht in geeigneter Weise
  • die Tage bekannt, ab dem die jeweiligen Maßnahmen in einem Landkreis oder einer
  • kreisfreien Stadt gelten. Es stützt sich dabei auf die vom Robert Koch-Institut im Internet
  • unter https://www.rki.de/inzidenzen für alle Landkreise und kreisfreien Städte fortlaufend
  • veröffentlichten Inzidenzwerte.
  • Eine zentrale Festlegung der Form des Schulbetriebs durch das Ministerium für Bildung ist
  • somit nicht mehr möglich. Bitte informieren Sie sich bei Ihrem Landrat oder Ihrem
  • Oberbürgermeister darüber, welche Maßnahmen für die jeweilige
  • Gebietskörperschaft angeordnet werden. An dieser Stelle kommt verschärfend hinzu,
  • dass bereits die drei Tage vor Inkrafttreten des Gesetzes bei der Ermittlung der 7-Tage-
  • Inzidenz mit zu berücksichtigen sind.
  • Ministerium für Bildung
© 2013 Waldorfschule Halle